Dienstag, 21. November 2017

Ne ganz schicke Pythagola (Stiftemäppchen schwarz-weiß-gold)


Hallo zusammen :)

Heute im Programm: Eine Pythagola. Als ich den Schnitt von Fusselline das erste Mal genäht habe, war bereits klar: davon wird es weitere geben.

Zum Style, den sich meine Cousine ausgesucht hat: Außenstoff: Baumwolle mit Chevronmuster in schwarz-weiß-gold (verstärkt mit Volumenvlies). Innen"stoff": Wachstuch mit Sternchen. Reißverschluss: metallisiert schwarz mit silber.



Mehr brauch' ich dazu gar nicht schreiben, oder?

Liebe Grüße,
Katharina

Schnitt: Pythagola von Fusselline

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Handmade On Tuesday von Kati (Malamü) und Katharina (Greenfietsen)
Creadienstag
Dienstagsdinge von Jacqueline (Klakline's Nähzauber)

Donnerstag, 16. November 2017

Katharina und der Jersey. Teil 5: Ein Shirt mit Hindernissen

Hallo zusammen :)

Heute im Programm: Der 5. und letzte Teil meiner kleinen Reihe "Katharina und der Jersey". Nachdem ich gleich am Anfang der Näherei Angst vor Jersey bekommen hatte (Teil 1), diese in einem Nähkurs wieder los geworden bin (Teil 2), mir eine Overlockmaschine gekauft habe (Teil 3) und fleißig Nähvideos geschaut habe (Teil 4), war ich reif für mein erstes Shirt. Einfach nach Anleitung, ohne Bewegtbilder mit Ton. Dachte ich zumindest.

Ausgesucht habe ich mir dafür den Schnitt "Sunny Me" von Finas Ideen. Es erschien mir zuerst ganz einfach. Es gab nur 4 Schnitteile und die Anleitung war recht kurz. Also fing ich an.

Problem 1: Das Stoffmuster war schief. Das kann ich ja mal so gar nicht leiden. Geschoben, gezuppelt, gezogen, ... und irgendwann doch die Schnittmuster übertragen.

Problem 2: Ist das jetzt mit oder ohne Nahtzugabe? Für manche Schnittkanten war es beschrieben, für andere wieder nicht, keine Info in der Anleitung. Ich habe also überall eine NZ zugegeben. Abschneiden kann ich immer noch.

Problem 3: Wie viele cm ist eine Saumzugabe? Es ist ja schön, dass man darauf hingewiesen wird, diese zu berücksichtigen, aber für mich Anfänger fehlte da einfach die Maßangabe.

Problem 4: Mit Beleg oder ohne? Laut Anleitung sollte ich mir das "überlegen". Aber was sind die Vor- und Nachteile? Wie geht es dann weiter? Da fehlte mir die Option. Ich habe mich dann für den Beleg entschieden, weil der schließlich in der Anleitung enthalten war - und habe es später bereut. Der Beleg um den Halsausschnitt hat sich nämlich ganz schön gekringelt. Das sieht ein bisschen ulkig aus mit den Wellen im Dekolleté. Ich habe den Beleg dann füßchenbreit mit der Ovi abgenäht. So wurde er drastisch gekürzt und versäubert. Weil es dann immer noch nicht gut war, habe ich den Beleg rundum mit der Hand am Außenstoff angeheftet - natürlich so, dass man die Stiche außen nicht sieht. Beim nächsten Mal nähe ich ohne Beleg. Wie das allerdings genau geht, weiß ich noch nicht.


Problem 5: Die Zwillingsnadel und ich mögen uns nicht. Einfädeln war nicht das Problem, aber das Ergebnis war keine elastische Naht. Also wieder aufgetrennt und mit einem elastischen Zierstich genäht. (Mittlerweile bin ich mit der Zwillingsnadel etwas weiter, wir nähern uns an.)

Problem 6: Der Armauslass lies sich nicht umkrempeln wie beschrieben. Die zu Rate gezogene Oma meinte, ich solle die Naht ein Stück aufschneiden, dann ginge es. In mein Nähwerk schneiden kann ich aber nicht. Anna von Zwergstücke hat mir dann die Ausschnitt-Anleitung von Pattydoo empfohlen, mit der ich sehr gut zurecht kam. Vielleicht hätte ich auch einfach Bündchen aus dem Shirtstoff annähen können?


Und dann war das Shirt fertig. Und ich war auch fertig. Das einzige, was gut geklappt hat, war die Kellerfalte. Das Shirt mag ich trotzdem. Vielleicht nähe ich es noch einmal - jetzt weiß ich ja, wie es geht *lach*. Ausgeführt habe ich es dann auch, und zwar zum Nähbloggertreffen und ganz ohne Ersatzshirt in er Tasche. Es ging alles gut.

Meine Reihe "Katharina und der Jersey" ist nun zu Ende. Klar muss ich noch ganz viel lernen, aber meine Ergebnisse zeige ich dann einfach so, ohne dass sie zu einer Serie gehören. Mehr bald hier auf dem Blog.

Liebe Grüße,
Katharina

Verlinkt bei RUMS - Rund ums Weib
Material: Single-Jacquard

Montag, 13. November 2017

Sommerurlaub auf Norderney - Teil 4: der Inselosten


Hallo zusammen :)

Heute zeige ich euch die letzten Fotos vom Sommerurlaub. Wird ja auch mal Zeit so Mitte November, wo wir alle schon bald in den Vorweihnachtsmodus schalten. Aber manchmal braucht man auch die Erinnerung an den Sommer. Und deshalb entführe ich euch jetzt in den Osten der Insel Norderney. Ein ganz bezauberndes und nur wenig berührtes Stückchen Erde.


Ganz nach dem Motto "Besser mit dem Fahrrad zum Strand als mit dem Porsche ins Büro" sind wir geradelt bis zu dem Punkt, an dem man nur noch zu Fuß weiter darf

Zuerst über Wiesen mit kleinen Seen, vorbei an Gräsern und Blumen und diesen wunderbaren Holzpfosten.



Hat sich die Frau nicht wunderbar bloggerfreundlich da hin gesetzt? Ich mag dieses Bild so sehr. Hätten wir noch ein paar Tage Zeit (und gutes Wetter) gehabt, ich wäre da glaube ich nochmal mit einem Buch vorbei gekommen.



Durch die Dünen geht es Richtung Strand und Meer. Der Strand ist sehr breit und weil man ein gutes Stück dorthin laufen muss, sind nicht viele Leute da. Traumhaft.



Immer wieder wachsen da diese wunderbar grünen Dünengräser.



Ich hätte jedes Büschel fotografieren können.



Muscheln gibt es massenweise.


Und ein bisschen Spass muss auch immer sein.



Zurück bei den Rädern ist mir dieses Pärchen ins Bild gelaufen. Blöd? Nein. Ich finde, sie passen super ins Bild.


Und nun heißt es warten auf den nächsten Sommerurlaub. Ich hab' noch keinen blassen Schimmer, wo es uns hin verschlagen wird. Das sehen wir dann nächstes Jahr. Und wenn's schön war, gibt's natürlich wieder Fotos.

Liebe Grüße,
Katharina

Die bisherigen Teile unseres Sommerurlaubs:

Donnerstag, 9. November 2017

Jacob's Ladder - Der November-Block vom Quilt-Along #6köpfe12blöcke

Hallo zusammen :)

Der Monatserste fällt in Bayern im November grundsätzlich auf einen Feiertag. Und am Monatsersten gibt's den neuen Block vom 6Köpfe-12Blöcke-Quilt-Along. 3x dürft ihr raten, was ich am Monatserstenfeiertag gemacht habe :)

War nicht schwer, gell? Vor allem nicht bei dem Titel und noch dazu dem Bild vom fertigen Teil. Ha-ha-ha. Noch vor dem Frühstück habe ich die Stoffe rausgekramt und das Ausmalbild bekritzelt. Das war ja echt das schwerste diesen Monat. So viele Felder - so viele Möglichkeiten. Meine ersten Ideen waren "brutal bunt". Zu bunt. Die Idee des regenbogenfarbigen Verlaufs diagonal durch die Mitte hatte sich aber eingebrannt und musste unbedingt umgesetzt werden. So habe ich einfach den Rest sehr schlicht gestaltet. Mir gefällt's gut. So wie der ganze "Jacob's Ladder"-Blog samt Anleitung, die in diesem Monat von Katharina / Greenfietsen kam. Danke dafür.


Ich warte jetzt auf den Dezember und spinne weiter meine Gedanken, wie es dann weiter geht mit den ganzen Blöcken. Welchen ich wohin schiebe, welcher womöglich aussortiert wird ... das wird nochmal ganz spannend. Erst recht, seit die 6 Köpfe gestern angefangen haben, Layout-Vorschläge zu machen. Ich vermute, da kommen Entscheidungsprobleme auf mich zu. Aber egal.

Liebe Grüße,
Katharina

Verlinkt bei:
Katharina / Greenfietsen bei der Jacob's-Ladder-Linkparty
RUMS - Rund ums Weib von Sarah (Muddis kleine Welt)

Dienstag, 7. November 2017

Stoffbeutel Oma's Liebing im Doppelpack

Hallo zusammen :)

Auch auf die Gefahr hin, dass hier keiner mehr den Stoffbeutel Oma's Liebling (nach dem Freebook von Farbenmix) sehen will: die 2 müsst ihr sehen! Und wer behauptet, das wäre ein voll einfaches Projekt, der lese bitte bis zum Ende!

Gewählt habe ich Grundstoffe in zurückhaltendem schwarz/weiß und dazu einen Eyecatcher via Applikation. Also auch wenn man das mit dem Eigenlob ja nicht so machen soll, ... ich finde sie voll cool und muss mir langsam mal wieder selbst einen neuen Beutel nähen. Vielleicht mit 'nem lockeren Spruch in einer Sprechblase? Aber welchen?

Ach ja, die Sprechblase, ... die hatte sich in mein Hirn gebrannt. Ursprünglich mit so Worten wie "Ahoi" und "Hello". Aber "Ahoi" in Süddeutschland ist nicht so gängig. "Hello" hat mich nicht überzeugt. Was hab' ich gegrübelt. Bis zu dem Gedanken, ob es wohl einen Übersetzer Deutsch - Schwäbisch gibt (weil die Tasche ins Schwabenländle ging). Und: ja, es gibt im Internet so einen Übersetzer. Dort habe ich dann "Hallo" eingegeben und gleichzeitig gedacht, dass da bestimmt "Hallo" raus kommt. Was auch sonst?



Und dann kam da doch glatt ein "Hallole" raus. Ja, mit o und nicht mit ö. Ich hab also ein paar Schwaben kontaktiert. Ergebnis: "Ich weiß nicht so genau" und "Das hab ich beides schon gehört". Da war guter Rat teuer. Und dann habe ich die ö-Pünktchen drauf genäht, weil's einfach viel besser aussieht - das "Hallöle" im Vergleich zu "Hallole". So war das.

Liebe Grüße,
Katharina

P.S.: Den nervigen Sicherheitscode für die Kommentare habe ich wieder rausgenommen :)



Schnitt: Oma's Liebling von Farbenmix (Freebook)
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